British Airways i360

British Airways i360
Das Brighton i360 wurde von dem englischen Architektenpaar David Marks und Julia Barfield (Marks Barfield Architects) entworfen. Hollandia Infra war der Hauptauftragnehmer für die Realisierung dieser Touristenattraktion. Ab dem 4. August 2016 können Besucher atemberaubende Ausblicke auf die englische Küste und die Landschaft dahinter genießen.

158 meter hoog en 

1000 ton staal

Der stählerne Wachturm besteht aus siebzehn stählernen Turmteilen (Zylindern). Diese Zylinder wurden alle in der Werkstatt von Hollandia Infra hergestellt und haben eine Länge von sechs bis zwölf Metern. Sie haben einen Durchmesser von 3,9 m und wiegen zusammen eintausend Tonnen. Der kürzeste, unterste Ring hat eine Wandstärke von mindestens 85 mm. Im oberen Bereich beträgt die Wandstärke nur 20 mm. Hollandia Infra verwendete Baustahl S355. Es hat eine beträchtliche Festigkeit, ist aber dennoch leicht zu schweißen. Die Flansche an den Enden der Turmteile sind jeweils mit 68 Stahlbolzen aneinander befestigt – der untere sogar mit 112 M80-Gewindestangen.
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BESONDERE KONSTRUKTIVE UND FUNKTIONELLE ASPEKTE Der Bau des 158 Meter hohen Turms war eine ziemliche Herausforderung, da er von unten aus durchgeführt wurde. An der Stelle des historischen Brighton-Piers, der 2003 abgebrannt war, errichtete Hollandia zunächst mit Hilfe eines Krans einen provisorischen, sechzig Meter hohen, speziell konstruierten Hilfsturm. Der obere Teil des Turms wurde zuerst eingesetzt und mit Hilfe von Beach Jackets (Seilen und hydraulischen Hebern) hochgezogen, danach wurde der darunter liegende Teil gesichert. Auf diese Weise wuchs der Turm alle paar Tage um zwölf Meter.

Der Wachturm enthält eine Glaskapsel, in die vom Erdgeschoss aus maximal 200 Personen eintreten können. Die Kapsel wird sich in 6 Minuten auf eine Höhe von 135 Metern bewegen, wo die Besucher einen 360-Grad-Blick genießen können. Um der Wirbelschleuderung entgegenzuwirken, wurden auf drei Ebenen des Turms Flüssigkeitsdämpfer installiert. Dadurch wird der Besucherkomfort erhöht und der Aussichtsturm kann auch bei niedrigen und höheren Windgeschwindigkeiten für Besucher geöffnet bleiben.